Politiker

Ramon Llull trifft sich mit dem Papst. Breviculum, VIII. Thomas le Myésier, 1325. http://lullianarts.net/

Llull war sich sehr bewusst, dass er mit den Politikern zusammenarbeiten musste, um die Bekehrung der „Ungläubigen“ voranzutreiben. Er suchte und erhielt, jedoch nur in Teilen, die Unterstützung der aragonesischen Krone, der französischen Krone, verschiedenster Päpste und Machthaber der Zeit. Sein Interesse an der Politik spiegelte sich in Büchern mit strategischem Inhalt wider mit einem Projekt, am Ende vergeblich, dem Kreuzzug ins Heilige Land (wie der Liber de fine).

Das Llibre de les bèsties („Buch von den Bestien“) stellte eine blutige Satire von den Politikern dar, die die Macht für ihren eigenen Vorteil nutzten. Er zeigte immer ein großes Interesse an den geopolitischen Ereignissen seiner Epoche und adaptierte als Konsequenz daraus seine Arbeits- und Reisepläne. 

 

Zitate von Ramon Llull

 
„Ein gefräβiger Mann weint wenn er nicht isst und wenn er gegessen hat, bereut er es“
 

Nachrichten über Ramon Llull

 
Ramon Llull wurde als Vorreiter des kombinatorischen Denkens angesehen, welches heute die Basis der modernen Informatik darstellt.
 

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